Abstimmung vom 29. November 2026
Referendum gegen den Landabtausch der keiner ist
NEIN zu diesem für Weinfelden finanziell unausgewogenen Grundstücksgeschäft und zur Verschwendung von Steuergeldern
Unser Referendum richtet sich gegen ein für Weinfelden finanziell nachteiliges Grundstücksgeschäft, das mit weiteren Risiken verbunden ist. Es geht nicht um die Zukunft der Stiftung Zentrum für Musik und Tanz, deren Arbeit vom Referendumskomitee geschätzt wird.
In KĂĽrze zusammengefasst: Die Stadt Weinfelden will 1’085 m² Land an der Hermannstrasse fĂĽr 1’500 Franken pro Quadratmeter erwerben. Als Gegengeschäft will sie dem heutigen EigentĂĽmer dieser Parzelle  3’897 m² städtisches Gewerbeland fĂĽr ca. 250 Franken pro Quadratmeter verkaufen.
Das hat der Stadtrat vorgelegt und das Parlament durchgewinkt:
Wir stellen uns gegen dieses Geschäft, weil die Stadt in allen Bereichen schlecht verhandelt hat und auf Kosten der Steuerzahler mindestens eine Million Franken verschenkt. Während der Zughersteller Stadler für ein direkt benachbartes Grundstück mit 600 Franken pro Quadratmeter mehr als das Doppelte bezahlt, wird die flexiblere Hinderau-Parzelle unter dem Vorwand von Altlasten verschleudert – obwohl dort gar kein akuter Handlungsbedarf besteht. Zudem schränkt das kostenlose, 99-jährige Baurecht den finanziellen Spielraum künftiger Generationen massiv ein und entzieht der Stadt über Jahrzehnte hinweg wichtige Erträge. Ein Deal von dieser Tragweite wurde am Parlament vorbei verhandelt und viel zu spät offengelegt – deshalb fordern wir eine faire Neubeurteilung durch das Weinfelder Stimmvolk!
Argumente
Millionen-Verlust beim Landverkauf: Die Stadt verkauft die rund 3’900 m² grosse, flexibel nutzbare Parzelle in der Hinderau fĂĽr nur eine Million Franken an die Kasper AG. Zum Vergleich: FĂĽr eine benachbarte Parzelle zahlt die Firma Stadler mit 600 Franken pro Quadratmeter mehr als das Doppelte. Unter dem Strich verschenkt die Stadt hier mindestens eine Million Franken.
Vorgeschobene Altlasten-Rabatte: Der Stadtrat rechtfertigt den Schleuderpreis mit frĂĽheren Deponie-Altlasten. Doch selbst die Stadt gibt zu: Es besteht kein akuter Handlungsbedarf. Dieser massive Preisabschlag ist fĂĽr uns nicht nachvollziehbar.
Verlust von Erträgen über Generationen: Die Stadt kauft im Gegenzug eine Liegenschaft an der Hermannstrasse für 1,5 Millionen Franken, um sie danach für 99 Jahre kostenlos im Baurecht an die Stiftung Zentrum für Musik und Tanz abzugeben. Damit entgehen Weinfelden über Jahrzehnte hinweg erhebliche Einnahmen, und der finanzielle Handlungsspielraum künftiger Generationen wird massiv eingeschränkt.
Mangelnde Transparenz und Mitsprache: Ein Geschäft von so grosser Tragweite wurde am Parlament vorbei und ohne Einbezug einer ständigen Baukommission verhandelt. Die gewählten Volksvertreter wurden erst viel zu spät einbezogen.
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